Archive for April, 2009

Zum Spaß

Donnerstag, April 30th, 2009

Schon seit einer halben Woche überlege ich, F. zu schreiben, sie einzuladen.. Mit ein wenig Alkohol und etwas Aufwärmzeit dürfte da durchaus auch einiges gehen, so wie sie sich in den letzten paar Wochen immer wieder in meine Aufmerksamkeit gedrängt hat. Leider versagen durchaus nette, in Reichweite liegende Frauen dann meistens im echten Leben: Läuft etwas aus dem Ruder, bekommt sie Panik, steigert sich hinein und fängt an zu heulen- vermutlich würde ich es keine Woche lang mit ihr zusammen aushalten.

Aber eine Nacht…

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Montag, April 27th, 2009

Blume

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Samstag, April 25th, 2009

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Filterkaffee

Freitag, April 24th, 2009

Am besten schmeckt der Kaffee doch zuhause. Eine Woche Pulverkaffee aus dem Automaten (wobei der nach dem Frühstück abgeschaltet wird) lässt mich nach meiner Senseo dürsten. Tatsächlich: Crema kann glücklich machen.

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Wenn ich in den nächsten drei Wochen nicht an Überforderung verrecke, möchte ich ernsthaft gelobt werden. Samstag babysitten, Sonntag bin ich das erste Mal Wahlhelfer bei der Volksabstimmung zu Pro Reli in Berlin, ab Montag wieder üblicher Arbeitsnerv. Hautarzt, Augenarzt und Friseur möchten besucht werden. Donnerstag und Freitag babysitten, Samstag packe ich meine Sachen. Am Sonntag fliege ich das erste Mal, bin das erste mal in Italien, werde zum ersten mal mit wildfremden Leuten zehn Tage in einem kriminellen Land verbringen und muss bis dahin noch allerlei Materialien durcharbeiten. Werden eigentlich Grundkenntnisse in Italienisch vorausgesetzt? Fuck me.

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Korrektur: Braunschweig ist gar nicht so schlimm. Tolle Innenstadt, normale Auswahl an teuren Läden in Kombination mit einer der wenigen Bordellstraßen Deutschlands. Allein die Zivischule, eingeklemmt zwischen zwei Bahnlinien, 30 Minuten von allem entfernt, was gut und böse ist, die ist schlimm.

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Freitag, April 24th, 2009

Braunschweig Platte

Tag vier

Mittwoch, April 22nd, 2009

So langsam verschwindet ihr Bild, meine Erinnerung an ihr Wesen. Die Schiebermütze samt den im Gesicht hängenden Haaren, das mehrmalige Augenklimpern mit einem fröhlich, kecken Blick danach (den ich nicht deuten konnte), ihre Stimme, Teile ihrer Meinung, Gewohnheiten, die
ich mir schon angeeignet habe, …

Würde es nicht mich selbst betreffen, ich fände es gar langweilig, sich so in etwas reinzusteigern. Aber so vergeht Tag vier erignislos und die Chancen sinken rapide, wie bei der Suche nach Überlebenden in einen Trümmerhaufen – bald bin ich tot. (Herzinfakt.)

Punkt Punkt Punkt

Dienstag, April 21st, 2009

“…ist schwul” steht nach anderthalb Lehrgangstagen auf meinem Namensschild. Das sagt sowohl einiges über mein Aussenbild als auch über den Querschnitt der momentanen Zivildienstleistenden aus. Prollos und komplette Verweigerungshaltung sind ebenso an der Tagesordnung wie das abendliche Besäufnis. Einzig mit meinem Zimmergenossen, einem Koch aus einem Nordberliner Kinderladen, habe ich mich bisher unterhalten. Vorhin beim Mittag setzte sich noch ein junger Mann im Hemd zu uns, wir sind die einzigen beiden Kragenträger unter 70. Interessant an der Gruppe ist einzig die ethnische Mischung, so mancher Lehrer hätte diese realitätsnahen Verhältnisse sicher gerne in seiner Klasse: Drei Türken, zwei Chinesen und ein Schwarzer auf 17 Deutsche.

Drei Tage muss ich noch durchhalten und ich denke nicht einmal daran, mein Namensschild auszuwechseln. Nur wo ich die Wut über so viel Homophobie, Dummheit und Ignoranz ablassen soll sagt mir wieder keiner.

Jungssachen

Montag, April 20th, 2009

Ich vermute, jetzt ist es auch zu spät, dass mich ein anderer zum gemeinsamen Ornanieren einlädt. In welchem Alter hätte man das denn machen müssen?

(Der Mitbewohner kam neulich auf die Idee, dass wir ja gemeinsam duschen könnten, – mit Badehose – jetzt, wo der andere Mitbewohner immer mit seiner Freundin duscht. Gelacht haben wir beide sehr über die Idee, trauen würde ich es mich aber nicht.)

Preisverfall

Sonntag, April 19th, 2009

Und wenn es bei Ecstacy nicht einen enormen Preisverfall gegeben hätte, dann wäre diese Torte auch die Antwort auf die Frage, wie man denn heutzutage noch vier Menschen für neun Euro fünfzig sehr fröhlich machen kann.

Nach Dienstschluss ist nicht gerade ein Kochblog in meiner Preisklasse, dafür meist um so amüsanter.

Tag eins

Samstag, April 18th, 2009

Schlüssel rein, Tür auf. Die Mitbewohner sitzen mit einer Freundin auf der Couch und schauen einen Film mit Moritz Bleibtreu. Leiden konnte ich den noch nie, seitdem sämtliche Freundinnen in meinem Freundeskreis auf ihn stehen meide ich seine Filme. Egal, denn draußen herrscht ideales Sommerspaziergangswetter, also schnappe ich mir die Pfandflaschen und gehe einkaufen. Heute ein Bier, das mehr als 70 cent kostet, denke ich noch und lande doch wieder vor dem Weinregal. Auf dem Rückweg der ein oder andere Blickkontakt, Kurzflirt, dabei denke ich eigentlich nur:

Tag eins: Sie hat sich noch nicht gemeldet.