Punkt Zwölf

Um Punkt 12 fallen meine Mitbewohner und ich aus dem Bett. Wir treffen uns im Wohnzimmer, alle in gestreiften Boxershorts und ohne Shirt, erzählen uns die Geschichten der gestrigen Party, an die sich der jeweils andere nicht erinnern kann. Bestimmt zwei Stunde sitzen wir da, bis wir so langsam klarkommen, Pizza bestellt haben und bereit sind, aufzuräumen.

Kein Glas zerbrochen, nichts böses passiert und S. ist extra zur Party gekommen, obwohl sie keinen kennt und mehr als eine Stunde fahren musste. Hätten wir uns nicht 3 Stunden lang über proReli unterhalten (Sie war dagegen, ich auch, aber irgendwie versuchte sie mir klarzumachen, dass man nicht so intolerant gegenüber Religionen seien darf. Hätten wir nicht gemeinsam einen Schlussstrich gezogen: Ich hätte bis zum Erbrechen diskutiert.) würde ich sagen: Sie ist die Frau meiner Träume. So hilft es nur, sich die Albträumen schön zu reden.

Gute Nächte und Nächte voller falscher Hoffnungen. Lieber wärs mir anders herum.

One Response to “Punkt Zwölf”

  1. Wicked game | The educator Says:

    [...] zu machen. Sie kann Pro Reli-Befürworter verstehen (Die Diskussion darüber musste ich aufgrund böser Erinnerungen schnell abwürgen.) und ist generell gerne [...]

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