Sizilien

Eine Flasche Wein, zweihundert Gramm Pinienkerne, ein Beutel Oregano, ein Beutel Basilikum und eine kleine Salami ist alles, was an Mitbringseln in Deutschland gelandet ist. Es gibt in Sizilien scheinbar nichts unvergängliches, außer das, was sich in meinem Kopf festgefressen hat: die blühende Landschaft, die elende Öde, Schönheit und Schmutz in bisher unbekannter Nähe.

Nächstes Jahr im Juli feiert man in Palermo das Fest der heiligen Rosalia. Und während andere Leute aus meiner Reisegruppe die Woche in Sizilien als negatives Beispiel nahmen und nie wieder kommen wollen weiß ich, dass mein Herz rund um das Teatro Massimo verstreut liegt. Und ich dort so schnell wie möglich wieder hin will.

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