Hell or heaven
Mittwoch, Mai 13th, 2009Es festzustellen bringt den Vorteil, sie nicht in Zugzwang zu versetzen. Den Nachteil, ihre Antwort eventuell aufzuschieben. Auf jeden Fall weiß sie endlich, wie es um mich uns bestellt ist, wenn sie ihr Postfach aufmacht.
[…] nein, das ist kein Wettbewerb. Naja, ich habe ich ein paar Mal daran gedacht, nach diesem Pro Reli-Disaster wäre deine Kontaktfreudigkeit mir gegenüber für mehrere Monate gestillt, ich hätte trotzdem schreiben können.
Was jetzt folgt liegt mir seit einiger Zeit auf dem Herzen und soll unabhängig von deiner Antwort einen Neuanfang beudeten. Oder Klarheit. Oder es muss einfach gesagt werden.
Was mir im Kopf rumgeistert, wofür ich zu feige bin es dir ins Gesicht zu sagen, ist folgendes: Es fühlt sich jedes mal merkwürdig an, dich zu treffen. Ich freue mich darüber, es ist jedes mal mit dir wunderbar und trotzdem bleibt der fade Beigeschmack: Du weißt, das du die Traumfrau für mich bist. Ich habe es dir gesagt. Das erste mal ist sehr lange her, damals gab es einen Korb. Registiert, lange her, abgehakt. Beim zweiten Mal war es gar nicht mehr die Frage, ob wir zusammen passen, nur die Feststellung, dass ich in dich verknallt bin. Ich habe die Antwort an Silvester 2007 gar nicht mehr abgewartet, ich ahnte, sie würde “nein” lauten. Seitdem müsstest du wissen, dass du mich nicht einfach loslässt.
Ich freue mich, dich mal wieder zu sehen. Dir von meinem fantastischen Sizilienurlaub vor einer Woche zu erzählen. Von deinen Studieneskapaden zu hören. Was hältst du vom Kriminaltheater? Da sind ein, zwei Wochen im Voraus noch preiswerte Tickets verfügbar. Und wenn du den Zweck der Mail ignorieren kannst: lassen wir es bei dem, was es ist. Wenn nicht freue ich mich umso mehr auf deine Antwort und bin garantiert am Ende nicht sauer, nur der Wahrheit ein Stück näher.
Liebe Grüße, […]












