Nothing good happens after 2am
Sie fragt mich, ob ich etwas vorhabe. Ich sage nein, möchte aber wenn dann nur ins WMF. “Du bleibst also lieber zuhause, anstatt irgendetwas anderes zu machen?” “Ja.”
Ein paar Stunden später sitzen wir in ihrer Wohnung mit zwei ihrer Freundinnen, wobei eine sich als meine Seelenverwandte mit Pudelfrisur herausstellt. Um zwei Uhr sind wir in einem merkwürdigen Indieclub unter den Hackeschen Bögen, in dem es “Freitags voller ist” und in dem das kleine Heineken drei Euro kostet. Danke, nein danke.
Ich sage, dass ich ins WMF gehe, verabschiede mich von dem blonden Lockenkopf, dem schwarzen Pudel sowie der brünetten Langweilerin und fahre allein nach Hause. Mit einer Hand voll Nerds tanzen kann ich auch in unserer WG und das weibliche Sozialarbeiterpack treibt sich jedes Wochenende in schlechten Clubs herum – kein Zeitdruck.
(Die coolcat macht sich in den letzten Wochen erstaunlich gut als meine persönliche Motivatorin, auch, wenn sie das sicher nicht im Sinn hat. Der Mitbewohner versagt neuerdings hingegen kläglich.)