Whatever

Seit dem ich weiß, wie sehr ich abstrakte Kunst verabscheue, ist das schönste an den entsprechenden Museen der integrierte Buchläden. Vergoldete Fundgruben mit tausenden von auf hochglanz geputzen Dingen (inklusive dämlicher Magnetsprüche für den Kühlschrank), die ich niemals kaufen werde, aber so gerne hätte. Übrig bleiben meist nur eine zweistellige Zahl an Bildern auf meiner Digitalkamera von Büchern, die ich unbedingt haben möchte, deren Titel ich mir aber nicht merken kann und ein unterschwelliges Glücksgefühl. (Elmar als Riesenausgabe, must have!)

Bei der Museumstour mit dem Mitbewohner und dessen French Girl letzte Woche (Das Deutsche Guggenheim hat Salat von Gorilla und Kunst aus dem Pinselkasten eines Dreijährigen, geht nicht hin) haben wir einiges an Buchläden besucht, doch erst der letzte hatte etwas, das ich wirklich gebrauchen konnte.

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Postkarten mit Placebosprüchen. Dass ich darauf nicht selbst gekommen bin, das hätte man doch monetarisieren können. Und es passt so gut, trifft es doch den Wunsch, der sich als unerfüllbar herausgestellt hat

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Heute kam eines der Mädels, die hier übergangsweise nächtigen, in mein Zimmer und fragte, was ich will. Ich wusste es nicht.

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