Über Chauvinismus und Borniertheit
Paul (4 Jahre, Name geändert) kommt mit einem Kleid in die Kita. Kollegin A, B und C lachen ein wenig, Kollegin B fragt ihn, ob er heute eine “Pauline” sei. Nachdem die Eltern weg sind ist man sich sicher, dass man sein Kind so nie in die Kita lassen würde.
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H. haut mit einem schweren Holzgegenstand auf den Boden. “H., das ist doch kein Hammer, das ist ein Kartoffelstampfer! Frag mal die Frauen, die wissen das!” sagt Kollegin B zu ihm.
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Die Vier- und Fünfjährigen haben eines Nachmittags begonnen, den Kaufmannsladen und die Kinderküche “Mädelsecke” zu nennen. Kollegin A ist empört und nennt die Kinder allen ernstes und ohne weitere Erklärung “Chauvis”, Kollegin B lacht herzlich. Die Herkunft des Wortes Mädelsecke wird kurzerhand der nicht anwesenden Kollegin C untergeschoben.
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“Wir helfen den Kindern, Weltoffenheit und Toleranz zu entwickeln.” (Kitakonzept.)