Sparmaßnahmen
Bereits in der zweiten Woche in Folge gibt mein Portemonnaie nur noch zehn Euro her. Die Kreditkarte ist ausgereizt, das Dispo sowieso. Meine Eltern höre ich nur noch darüber jammern, wie viel sie meiner Schwester beisteuern müssen, an welchen Stellen sie selbst überall sparen müssen. Also bin ich derjenige, der bei Plus vor dir für unter drei Euro einkauft und mit EC-Karte bezahlt, weil das die Summe ist, die das Dispo noch hergibt. Der, der sich auf dem Mauerpark-Flohmarkt nicht mal eine Görlitzer Wurst kauft, weil zuhause noch zwei Scheiben Brot im Schrank sind.
Irgendwann in den nächsten Wochen sind die Babysittingeltern wieder da. Und spätestens nach dem Gehaltseingang in der Mitte des Monats gehe ich zu Perfetto, kaufe mir Penne von De Cecco, ein wenig italienische Salami, brate die in der Pfanne an, fülle das dann mit Tomatenmark und Wasser auf und reibe Massen von Parmesan darüber. Einkaufen und kochen. Darauf freue ich mich schon seit Wochen.