Archive for Dezember, 2009

Zweitausendzehn

Mittwoch, Dezember 30th, 2009

Wird schon, wird schön. Mit noch mehr Schulden auf dem Konto, mit Pannen, mit Dreien auf dem Zeugnis, auf dem eigentlich nur Einsen stehen sollten. Vielleicht lese ich endlich mal wieder mehr Bücher, vielleicht nehme ich auch einfach nur mehr Drogen. Die richtige Frau, tausend falsche. Vielleicht mal eine Rothaarige.

Hate the game, not the player. Zweitausendzehn.

Weihnachten

Freitag, Dezember 18th, 2009

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Punkte sammeln

Freitag, Dezember 11th, 2009

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Der schwule Freund eines schwulen Freundes unserer WG hat uns eine feindselige Stimmung unterstellt und möchte nicht mehr zu uns kommen. Der Mitbewohner und ich lachen laut los, auf dem gestrigen Heimweg haben wir uns drei mal fast geprügelt, er ist mit seiner weißen Wolljacke mehrmals im Gebüsch gelandet. Im Bonusmaterial von “Ein Freund von mir” erklärt der Regisseur, Sebastian Schipper, den männlichen Regulierungsmechanismus, mit dem es der er und ich weit gebracht haben. Wir nehmen uns so lange alltäglich auf die Schippe, bis der andere nicht wie normalerweise und unvorhersehbar darauf reagiert. Und dann stimmt wirklich etwas nicht.

“Ich glaube, H. ist der Mensch, mit dem ich mich am wenigsten von allen streite.” sagt er, was uns dann eine halbe Stunde darüber debattieren lässt, ob wir uns überhaupt jemals gestritten haben. Wäre man ein Sims, der gestrige Abend hätte Karmapunkte gegeben.

Sei dreist.

Mittwoch, Dezember 9th, 2009

Der Knutschfleck von L. war noch gut zu sehen. Sie hatte am Samstag angerufen, war in der Nähe spazieren und einkaufen und kam danach bei uns vorbei. Viele Sternburg, eine Privatparty und mehrere Stunden Bemühung meinerseits liegt ihr Kopf in meinem Schoß und sie sagt, sie möchte nach Hause. Ich frage sie, ob wir erst noch ein paar Bier holen sollen und dann hemmungslos rummachen oder ob wir gleich zu mir gehen. Wir laufen noch am Spätkauf vorbei.

Dienstag steht F. vor der Tür. Die Mitbewohner sind nicht da, sie wartet bereits seit zehn Minuten auf den nassen, kalten Stufen. Wir gehen herein, schauen Hitchcocks Vertigo, trinken die Flasche Weißwein leer, essen Zartbitterschokolade und legen uns schlafen. Geschlafen hat sie bereits öfter neben mir, diesmal hole ich keine zweite Decke, frage sie, ob sie kuscheln möchte, küsse sie, als sie aus dem Bad zurückkommt.

“Sei dreist” hat mein Mitbewohner immer zu mir gesagt, wenn ich angefangen habe rumzuheulen. L. ist eine der schönsten Frauen, die ich jemals getroffen habe. F. küsst mit so viel Zunge, dass ich sie gerne wieder aus dem Bett gestoßen hätte. Momentan ist er derjenige, der neidisch ist.