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	<title>The educator &#187; Allgemein</title>
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		<title>Des Pudels Kern</title>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 22:13:56 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Mit wem redest du eigentlich, wenn es dir mal nicht so gut geht?&#8221; fragt A. Ich weiß keine Antwort, außer vielleicht, dass es mir genau deshalb nie richtig schlecht geht.</p>
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		<title>Shopping spree</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 17:38:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Onlineshops, in denen ich innerhalb der letzten 48 Stunden etwas bestellt habe: Dildoking (Spielzeug und so, habe A. vorher gefragt), Der gepflegte Mann (Komplette Creme-, Dusch-, Seifen- und Deoserie aus Griechenland, Gott, ich liebe dieses Zeug) und Planet Sports (Endlich sind die Asics in meiner Größe lieferbar). Eine Bestellung bestehend aus französischen Olivenölkosmetik und ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Onlineshops, in denen ich innerhalb der letzten 48 Stunden etwas bestellt habe: Dildoking (Spielzeug und so, habe A. vorher gefragt), Der gepflegte Mann (Komplette Creme-, Dusch-, Seifen- und Deoserie aus Griechenland, Gott, ich liebe dieses Zeug) und Planet Sports (Endlich sind die Asics in meiner Größe lieferbar). Eine Bestellung bestehend aus französischen Olivenölkosmetik und ein neuer AKG-Kopfhörer erfolgt spätestens beim nächsten Geldregen.</p>
<p>Der gut riechende, sexuell nicht frustrierte Mann, der diesen Sommer erstmal mehr als drei Paar gut aussehende Sneaker im Schuhschrank hat: Das bin ich. Ich kann dir nur leider keinen Drink ausgeben, bin zur Zeit Pleite.</p>
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		<title>Young love</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 11:29:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hinter mir ruft eine feucht-fröhliche Vierzigjährige &#8220;Köln ist auch schon hier!&#8221;, vor mir ziehen sich Frauen und Männer fast bis auf die Unterwäsche aus. 18- bis 25jährige kommen heute kostenlos in den Club, A. hatte mich auf die Idee gebracht. Wir suchen uns einen gemütlichen Platz auf einer mit rotem Leder bespannten Matratze und beobachten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hinter mir ruft eine feucht-fröhliche Vierzigjährige &#8220;Köln ist auch schon hier!&#8221;, vor mir ziehen sich Frauen und Männer fast bis auf die Unterwäsche aus. 18- bis 25jährige kommen heute kostenlos in den Club, A. hatte mich auf die Idee gebracht. Wir suchen uns einen gemütlichen Platz auf einer mit rotem Leder bespannten Matratze und beobachten die Bondage-Show um Mitternacht.</p>
<p>Sie bittet mich, einen Blick in die Runde zu werfen, vielleicht schon jemanden auszusuchen, mit der ich nach oben gehen würde, denn die Empore ist nur für Paare reserviert. Ich bin weiterhin ordentlich schockiert und kann mich kaum regen, treffen sich hier gerade wirklich über Hundert Paare um zu Techno zu tanzen und währenddessen Sex zu haben? Erst einmal möchte ich nur mit ihr nach oben. Wir stehen am Geländer, beobachten abwechselnd die tanzende Menge und die vögelnden Massen hinter uns. Der Anteil Menschen unter Dreißig hält sich trotz Partymotto in Grenzen, weniger faszinierend wird es dadurch trotzdem nicht. Neben uns macht sich ein Pärchen im Schulmädchen- und Indielook aneinander zu schaffen, wir sind beide gleichermaßen interessiert.</p>
<p>Vorerst möchte ich mich nur um A. kümmern. Erst am Geländer der Empore, später etwas abgeschiedener hinter einem halbdurchsichtigen Vorhang. Als irgendwann ein Klischeepärchen (er tätowiert und muskulös, sie mit dezimeterlangen Fingernägeln und blondiertem Haar) sich neben uns zu schaffen macht fängt A. an zu lachen und wir brechen ab. Etwas beschämt bemerke ich nach einem Bier, dass mehr als drei Stunden vergangen sind, die Tanzfläche nahezu leergefegt ist.</p>
<p>Wir starten trotzdem noch einen zweiten Anlauf auf der Empore, als wir uns einen Platz suchen begleiten mich die Augen des Schulmädchens. Ich hätte hingehen sollen, das sagt auch A., aber ich kann es nicht. Nachhaltige Persönlichkeitskomplexe, kein Gesprächsthema, nichts, woran ich bei meinem ersten Swingerclubbesuch arbeiten möchte. Ein halbe Stunde später fasst mir eine Mitarbeiterin des Clubs sanft auf den Oberschenkel und sagt, sie möchten jetzt langsam Schluss machen. Fast als letzte verlassen wir den Club, draußen ist es noch nicht hell.</p>
<p>Ich bin aufgewühlt, sie müde. Nur wiederwillig werfe ich den Plan, jetzt noch im Berghain bis zur Entspannung zu tanzen, über den Haufen und schlafe nach ihrem Wunsch neben ihr ein.</p>
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		<title>Fallen lassen</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 15:06:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Morgens die letzten Reste Speed aus der Nase popeln ist nicht das angenehmste, erinnert aber charmant an die vergangene Clubnacht. Der Mitbewohner hatte Geburtstag, die Lines waren viel zu lang und verdammt, ich hatte doch gestern noch hundert Euro abgehoben. Der Freundin vom anderen Mitbewohner hat sich endlich von ihm getrennt, endlich und pünktlich zum Umzug. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgens die letzten Reste Speed aus der Nase popeln ist nicht das angenehmste, erinnert aber charmant an die vergangene Clubnacht. Der Mitbewohner hatte Geburtstag, die Lines waren viel zu lang und verdammt, ich hatte doch gestern noch hundert Euro abgehoben. Der Freundin vom anderen Mitbewohner hat sich endlich von ihm getrennt, endlich und pünktlich zum Umzug. Vorbereitet ist noch nichts, aber die Vorfreude groß und das Kapital dank Gas-Rückzahlung riesig. Wer hätte gedacht, dass ich mir in meinem Leben noch mal ein Loft leisten kann.</p>
<p>Neben all dem Quatsch muss sich eine Frau gerade damit herumschlagen, dass ich ein emotionaler Krüppel bin. Stundenlang haben wir darüber diskutiert, warum ich mich nicht fallen lassen kann, wir wissen es nicht und es mag uns auch nicht einfallen. Ich öffne beim Knutschen die Augen, betrachte mein Gegenüber lieber genau statt mich ganz der Tätigkeit hinzugeben. Spätestens beim Sex achte ich überhaupt nicht mehr darauf, was ich eigentlich will. Wie soll man es jemandem recht machen, der nicht weiß, was er will? Ich wünschte, das Problem könnte ich ihr abnehmen.</p>
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		<title>artsy</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 18:09:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In dem Drum&#8217;n'Bass-Schuppen schien sie allein, kam gegen drei Uhr und tanzte, rauchte, ohne zu trinken. Ich tingelte immer wieder um sie herum &#8211; ohne nennenswerten Kontakt. In Clubs würde ich mich niemals trauen, jemanden anzusprechen &#8211; erstens, weil mir stets ein nennenswertes Einstiegsthema fehlt und zweitens, weil ich sowieso im Club nie ein Wort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dem Drum&#8217;n'Bass-Schuppen schien sie allein, kam gegen drei Uhr und tanzte, rauchte, ohne zu trinken. Ich tingelte immer wieder um sie herum &#8211; ohne nennenswerten Kontakt. In Clubs würde ich mich niemals trauen, jemanden anzusprechen &#8211; erstens, weil mir stets ein nennenswertes Einstiegsthema fehlt und zweitens, weil ich sowieso im Club nie ein Wort verstehe. Gegen fünf verlasse ich den Schuppen, sage I. noch im Scherz bescheid, er soll mir die Nummer von ihr besorgen.</p>
<p>Fünf Minuten später sitze ich in der falschen S-Bahn und bekomme eine SMS mit ihrer Handynummer. Nach zwei Tagen, die sich nur um ihr wehendes, rotes Haar, ihre zarte Figur und die Sommersprossen im Gesicht drehten, beschließe ich, dass es nichts zu verlieren gibt und schreibe ihr. Sie findet es mutig, trifft sich mit mir im Park, in dem wir einen Nachmittag verbringen und über unwichtige Themen reden. Zum Schluss hält sie meine Hand, würde sich freuen, mich wieder zu sehen. Als ich fünf Minuten später zuhause bin kommt der selbe Text noch einmal per Kurznachricht. Entweder sie hat einen Knall oder mag mich tatsächlich. Darüber bin ich mir <a title="Weltbild" href="http://www.theeducator.de/2010/04/04/weltbild/">weiterhin nicht sicher</a>.</p>
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		<title>Weltbild</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 17:07:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie war unambitioniert und irgendwie müde, ich setzte mich ihr in der Kneipe gegenüber, weil mir der Holzstuhl neben ihr zu schäbig war und ich einen gepolsterten Sessel haben wollte. Mit jedem Gesprächsthema lief ich gegen die Wand, am Ende unterhielten wir uns über Drogen. Ich merkte, dass sie das Thema schon mehrmals mit anderen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie war unambitioniert und irgendwie müde, ich setzte mich ihr in der Kneipe gegenüber, weil mir der Holzstuhl neben ihr zu schäbig war und ich einen gepolsterten Sessel haben wollte. Mit jedem Gesprächsthema lief ich gegen die Wand, am Ende unterhielten wir uns über Drogen. Ich merkte, dass sie das Thema schon mehrmals mit anderen durchgekaut hatte und bei mir eigentlich nur Jugendbildung betrieb.</p>
<p>Als sie zu mir mitkam war klar, wie der Abend verlaufen wird. Sie ist die hübscheste Frau, die jemals in meinem Bett lag. Der Sex war der schlechteste, den ich bisher hatte. Ohne Spontanität und nach dem ersten Durchlauf vorbei, ob sie gekommen ist bezweifle ich. Wir liegen Seit and Seit, sie sagt, sie genießt es verwöhnt zu werden und ist müde. Am nächsten Morgen verabschiedet sie sich von mir wieder liebevoll, hält meine Hand, sagt, wir müssen uns wieder treffen. Ich wäre mir da nicht so sicher.</p>
<p>Die hübscheste Frau, der schlechteste Sex. Simple Logik bricht zusammen.</p>
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		<title>Trenchcoat</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 23:02:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Freundin erzählt, dass ich Frauen nachts nicht in die Augen sehe. Bewusst meinen Blick auf den Boden oder meterweit weg lenke, wenn sie auf mich zukommen. Laufe ich hinter ihnen, versuche ich sie entweder zu überholen, absichtlich zu warten um etwas Abstand zu bekommen oder langsamer zu werden. Bin ich in einem Park nehme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Freundin erzählt, dass ich Frauen nachts nicht in die Augen sehe. Bewusst meinen Blick auf den Boden oder meterweit weg lenke, wenn sie auf mich zukommen. Laufe ich hinter ihnen, versuche ich sie entweder zu überholen, absichtlich zu warten um etwas Abstand zu bekommen oder langsamer zu werden. Bin ich in einem Park nehme ich schon mal eine andere Route, sind es fünf Frauen sind mir dieser ganze Affentanz auch zu albern.</p>
<p>A. meint, das sei gut. Ich würde die Zustände anerkennen, an denen ich momentan nichts ändern kann und es Frauen nicht schwer machen als ohnehin. Ich finde es pervers, weil die Welt doch nicht so böse sein kann, dass ich als Zwanzigjähriger mit schwarzem Trenchcoat bei schlechten Lichtverhältnissen und Blickkontakt als Vergewaltiger gelten könnte. (Oder?)</p>
<p>Eine Feministin als Freundin zu haben ist anstrengend wie lehrreich. Meistens überwiegt das eine.</p>
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		<title>Das blaue Haus</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 12:53:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Als sie kommt hängen ihr die Rastalocken fast bis zur Hüfte. Es ist die gute alte Tradition, bei der sich verflossene Liebschaften meinerseits nach dem Bruch eine potthässliche Frisur zulegen. Ich lasse sie herein, wir trinken importiertes Kölsch, sie erzählt mir von dem Abend, an dem sie sich abschießen wollte, weil Stress mit ihrem Freund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als sie kommt hängen ihr die Rastalocken fast bis zur Hüfte. Es ist die gute alte Tradition, bei der sich verflossene Liebschaften meinerseits nach dem Bruch eine potthässliche Frisur zulegen. Ich lasse sie herein, wir trinken importiertes Kölsch, sie erzählt mir von dem Abend, an dem sie sich abschießen wollte, weil Stress mit ihrem Freund ins Haus stand. Das Opfer war damals ich.</p>
<p>Plötzlich wird mir klar, warum sie den kleinen nächtlichen Wutanfall im Bett hatte und sich monatelang nicht meldete. Nach der Erkenntnis ist es nur noch belangloser Smalltalk. Sie nimmt entweder den Bus oder möchte von mir nach Hause gebracht werden, ich tue ihr den Gefallen. Das erste Mal nach zehn gemeinsamen Abenden erfahre ich ihren Nachnamen, weiß, wo sie wohnt und sehe ihr Zimmer. Lieblose Einrichtung, die sie bis auf die Bücherregale komplett dem Sperrmüll zuführen wird, wenn sie im Sommer zum Studieren nach Göttigen zieht.</p>
<p>Ich wünsche ihr viel Glück und überlege am nächsten Tag, ob ich ihr eine SMS schreiben sollte, nur um zu betonen, dass der Wunsch von Herzen kam.</p>
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		<title>Booty call</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 14:06:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Pantoffelhelden liegen um vierundzwanzig Uhr im Bett, Tigerbalsam großräumig auf der Brust verteilt. Das Hesse-Buch bereits zugeklappt, den Wecker auf optimistische Zeit gestellt.
Seit der Mitbewohner in Krakau ist verläuft es oft so. Als Sonntag um Mitternacht das Handy vibriert überlege ich noch, ob die Nachricht es wert ist, aus dieser bequemen Position herauskommen. Kurz darauf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pantoffelhelden liegen um vierundzwanzig Uhr im Bett, Tigerbalsam großräumig auf der Brust verteilt. Das Hesse-Buch bereits zugeklappt, den Wecker auf optimistische Zeit gestellt.</p>
<p>Seit der Mitbewohner in Krakau ist verläuft es oft so. Als Sonntag um Mitternacht das Handy vibriert überlege ich noch, ob die Nachricht es wert ist, aus dieser bequemen Position herauskommen. Kurz darauf chatte ich mit A., die sich wundert, ob ich noch online bin. Sie schrieb mich vor zwei Tagen online an, wir hatten zwei, drei Nachrichten gewechselt. Jetzt hat sie Diskussionsbedarf und ich Langeweile. Irgendwann wechselt das Gespräch vom Telefon auf den Computer, von politischen Themen zu Kleidungsbeschreibung. Die Idee, sich spontan am Hackeschen Markt zu treffen wird wegen des Nachtverkehrs verworfen, sie fragt, ob ich zu ihr kommen möchte.</p>
<p>Ich stelle mir bereits die drei russische Typen vor, die mich gleich zur Zwangsarbeit in kalte Gebiete dieser Welt verschleppen werden, mache mich aber trotzdem fertig und lege Comme des Garcons auf. Mit dem Fahrrad fahre ich nach Neukölln, wo sie mich im zweiten Stock mit Balkon zum seelenruhigen Friedhof empfängt. Wir reden ermüdende zwei Stunden über weltverändernde Politik bis sie fragt, ob Körperkontakt okay ist und sich auf meinen Schoß legt. Wir landen im Bett, wo meine Fingernägel mit Genuss über ihre Haut fahren und sich tiefer hineindrücken, bis sie den Schmerz spürt. Als wir nach Sonnenaufgang schlafen gehen weiß sie von der Abtreibung, hat meine Panik um platzende Kondome miterlebt, ist drei mal gekommen. Für mich sind Euphorie und Angst zusammen kein Treibmittel, wenn es um Sex geht.</p>
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		<title>Zweitausendzehn</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 15:18:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wird schon, wird schön. Mit noch mehr Schulden auf dem Konto, mit Pannen, mit Dreien auf dem Zeugnis, auf dem eigentlich nur Einsen stehen sollten. Vielleicht lese ich endlich mal wieder mehr Bücher, vielleicht nehme ich auch einfach nur mehr Drogen. Die richtige Frau, tausend falsche. Vielleicht mal eine Rothaarige.
Hate the game, not the player. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wird schon, wird schön. Mit noch mehr Schulden auf dem Konto, mit Pannen, mit Dreien auf dem Zeugnis, auf dem eigentlich nur Einsen stehen sollten. Vielleicht lese ich endlich mal wieder mehr Bücher, vielleicht nehme ich auch einfach nur mehr Drogen. Die richtige Frau, tausend falsche. Vielleicht mal eine Rothaarige.</p>
<p>Hate the game, not the player. Zweitausendzehn.</p>
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		<title>Weihnachten</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 11:39:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-large wp-image-441" title="IMG_1098" src="http://www.theeducator.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_1098-500x375.jpg" alt="IMG_1098" width="500" height="375" /></p>
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		<title>Punkte sammeln</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 14:22:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der schwule Freund eines schwulen Freundes unserer WG hat uns eine feindselige Stimmung unterstellt und möchte nicht mehr zu uns kommen. Der Mitbewohner und ich lachen laut los, auf dem gestrigen Heimweg haben wir uns drei mal fast geprügelt, er ist mit seiner weißen Wolljacke mehrmals im Gebüsch gelandet. Im Bonusmaterial von &#8220;Ein Freund von mir&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-large wp-image-437" title="P1110334" src="http://www.theeducator.de/wp-content/uploads/2009/12/P1110334-500x375.jpg" alt="P1110334" width="500" height="375" /></p>
<p>Der schwule Freund eines schwulen Freundes unserer WG hat uns eine feindselige Stimmung unterstellt und möchte nicht mehr zu uns kommen. Der Mitbewohner und ich lachen laut los, auf dem gestrigen Heimweg haben wir uns drei mal fast geprügelt, er ist mit seiner weißen Wolljacke mehrmals im Gebüsch gelandet. Im Bonusmaterial von &#8220;Ein Freund von mir&#8221; erklärt der Regisseur, Sebastian Schipper, den männlichen Regulierungsmechanismus, mit dem es der er und ich weit gebracht haben. Wir nehmen uns so lange alltäglich auf die Schippe, bis der andere nicht wie normalerweise und unvorhersehbar darauf reagiert. Und dann stimmt wirklich etwas nicht.</p>
<p>&#8220;Ich glaube, H. ist der Mensch, mit dem ich mich am wenigsten von allen streite.&#8221; sagt er, was uns dann eine halbe Stunde darüber debattieren lässt, ob wir uns überhaupt jemals gestritten haben. Wäre man ein Sims, der gestrige Abend hätte Karmapunkte gegeben.</p>
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		<title>Sei dreist.</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 12:44:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Knutschfleck von L. war noch gut zu sehen. Sie hatte am Samstag angerufen, war in der Nähe spazieren und einkaufen und kam danach bei uns vorbei. Viele Sternburg, eine Privatparty und mehrere Stunden Bemühung meinerseits liegt ihr Kopf in meinem Schoß und sie sagt, sie möchte nach Hause. Ich frage sie, ob wir erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Knutschfleck von L. war noch gut zu sehen. Sie hatte am Samstag angerufen, war in der Nähe spazieren und einkaufen und kam danach bei uns vorbei. Viele Sternburg, eine Privatparty und mehrere Stunden Bemühung meinerseits liegt ihr Kopf in meinem Schoß und sie sagt, sie möchte nach Hause. Ich frage sie, ob wir erst noch ein paar Bier holen sollen und dann hemmungslos rummachen oder ob wir gleich zu mir gehen. Wir laufen noch am Spätkauf vorbei.</p>
<p>Dienstag steht F. vor der Tür. Die Mitbewohner sind nicht da, sie wartet bereits seit zehn Minuten auf den nassen, kalten Stufen. Wir gehen herein, schauen Hitchcocks Vertigo, trinken die Flasche Weißwein leer, essen Zartbitterschokolade und legen uns schlafen. Geschlafen hat sie bereits öfter neben mir, diesmal hole ich keine zweite Decke, frage sie, ob sie kuscheln möchte, küsse sie, als sie aus dem Bad zurückkommt.</p>
<p>&#8220;Sei dreist&#8221; hat mein Mitbewohner immer zu mir gesagt, wenn ich angefangen habe rumzuheulen. L. ist eine der schönsten Frauen, die ich jemals getroffen habe. F. küsst mit so viel Zunge, dass ich sie gerne wieder aus dem Bett gestoßen hätte. Momentan ist er derjenige, der neidisch ist.</p>
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		<title>Bahnhofsklo</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 17:35:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht durch die Nase. Das wäre, als würde man sich mit all den immatrikulierten Nichtstudenten, den bis in die Afterhour feiernden Druffies auf eine Stufe stellen und mit ihnen um zehn Uhr morgens vor das Frankfurter Tor kotzen. Durch die Nase ziehen macht hemmungs- und anspruchslos, gibt dir den Partykick nicht mehr ohne Drogen, versaut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht durch die Nase. Das wäre, als würde man sich mit all den immatrikulierten Nichtstudenten, den bis in die Afterhour feiernden Druffies auf eine Stufe stellen und mit ihnen um zehn Uhr morgens vor das Frankfurter Tor kotzen. Durch die Nase ziehen macht hemmungs- und anspruchslos, gibt dir den Partykick nicht mehr ohne Drogen, versaut nicht zuletzt den Sonntag mit Appetitlosigkeit und Draufsein. Alles Klischees, die mich trotz allem bisher vor schlimmerem bewahrt haben.</p>
<p>&#8220;Wir gehen auf die Toilette. Willst du mitkommen?&#8221; &#8220;Kann man das Zeug auch schlucken?&#8221; &#8220;Komm mit.&#8221;</p>
<p>In das Klo im Tacheles passen mit Mühe und Not fünf Leute, es stinkt erbärmlich, in Zigarettenpapier gewickeltes Pulver kann am Gaumen kleben bleiben und vorsichtige Dosierung bringt bei meinem Körpergewicht absolut nichts. Die zweite Portion wird im Club geschluckt und lässt mich bis Acht Uhr durchtanzen. Alkohol ist nebensächlich, das Ego riesengroß, die Musik einfach unglaublich angenehm. Das Brötchen auf dem Weg bleibt mir zwar im Halse stecken, trotzdem kann ich zuhause als einziger richtig einschlafen.  </p>
<p>Hier fallen gerade sämtliche Hemmschwellen. Spätestens wenn F. wieder bei mir schläft werde ich ihr erst etwas von dem Zeug anbieten. Und dann fragen, ob da endlich mal etwas läuft.</p>
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		<title>Negativ</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 19:25:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In den Pausen zwischen den Schulstunden machte ich mir Gedanken, wie es wohl wäre, HIV positiv zu sein. Vor dem Einschlafen, was ich noch machen wollen würde. Beim lernen, wie die Australierin reagieren würde (&#8220;Is HIV really such a big topic here in europe?&#8221;), was aus meiner beruflichen Zukunft werden würde, ob ich langsam und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den Pausen zwischen den Schulstunden machte ich mir Gedanken, wie es wohl wäre, HIV positiv zu sein. Vor dem Einschlafen, was ich noch machen wollen würde. Beim lernen, wie die Australierin reagieren würde (&#8220;Is HIV really such a big topic here in europe?&#8221;), was aus meiner beruflichen Zukunft werden würde, ob ich langsam und qualvoll sterben wollen würde.</p>
<p>Es wäre zu absurd gewesen, wenn ich mir nach diesem Desaster auch noch HIV eingefangen hätte. Doch die Angst frisst das Hirn auf, <em>möglich wäre es ja</em>, und meine Zurückhaltung in den letzten Wochen endete in den schlimmsten Stunden meines Lebens auf dem Gesundheitsamt Kreuzberg.</p>
<p>Das alles löst sich innerhalb von Sekunden auf, zum Glück. Danach kommt nur noch das Versprechen, es in den nächsten Wochen möglichst wild zu treiben. Ein letzter Versuch bei L., ein Party-Wochenende mit F., keine beruflichen Termine mehr am Wochenende. Rücksicht nehmen war gestern, ich will jetzt Spaß haben, die nächste Chance suchen, um mein Leben zu zerstören.</p>
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		<title>Bis du verheiratet bist&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 18:32:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zeitspanne, bis dir wieder das Genick bricht. Der Moment, an dem es nicht mehr zusammenwächst. Die Abstände verringern sich, schlaflose Nächte folgen. Man überlegt sich Themen, die einen sofort ablenken und denkt trotzdem stundenlang darüber nach. 
Diesen Donnerstag ist es wieder so weit, der Rat der Götter tritt zusammen und entscheidet über mein Leben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeitspanne, bis dir wieder das Genick bricht. Der Moment, an dem es nicht mehr zusammenwächst. Die Abstände verringern sich, schlaflose Nächte folgen. Man überlegt sich Themen, die einen sofort ablenken und denkt trotzdem stundenlang darüber nach. </p>
<p>Diesen Donnerstag ist es wieder so weit, der Rat der Götter tritt zusammen und entscheidet über mein Leben. Cross yor fingers, mit Schicksal hat das eh nichts mehr zu tun. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sparmaßnahmen</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 22:04:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits in der zweiten Woche in Folge gibt mein Portemonnaie nur noch zehn Euro her. Die Kreditkarte ist ausgereizt, das Dispo sowieso. Meine Eltern höre ich nur noch darüber jammern, wie viel sie meiner Schwester beisteuern müssen, an welchen Stellen sie selbst überall sparen müssen. Also bin ich derjenige, der bei Plus vor dir für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits in der zweiten Woche in Folge gibt mein Portemonnaie nur noch zehn Euro her. Die Kreditkarte ist ausgereizt, das Dispo sowieso. Meine Eltern höre ich nur noch darüber jammern, wie viel sie meiner Schwester beisteuern müssen, an welchen Stellen sie selbst überall sparen müssen. Also bin ich derjenige, der bei Plus vor dir für unter drei Euro einkauft und mit EC-Karte bezahlt, weil das die Summe ist, die das Dispo noch hergibt. Der, der sich auf dem Mauerpark-Flohmarkt nicht mal eine <em>Görlitzer Wurst</em> kauft, weil zuhause noch zwei Scheiben Brot im Schrank sind.</p>
<p>Irgendwann in den nächsten Wochen sind die Babysittingeltern wieder da. Und spätestens nach dem Gehaltseingang in der Mitte des Monats gehe ich zu Perfetto, kaufe mir Penne von De Cecco, ein wenig italienische Salami, brate die in der Pfanne an, fülle das dann mit Tomatenmark und Wasser auf und reibe Massen von Parmesan darüber. Einkaufen und kochen. Darauf freue ich mich schon seit Wochen.</p>
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		<title>Online</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 18:29:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Selbst leicht angetrunken Frauen auf Datingwebsites schreiben scheint genauso gut zu funktionieren wie ihnen nüchtern nicht zu schreiben.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Selbst leicht angetrunken Frauen auf Datingwebsites schreiben scheint genauso gut zu funktionieren wie ihnen nüchtern nicht zu schreiben.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Score</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 14:47:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Bevor wir vom Spätkauf zurückkommen unterhalten wir uns über die süße Tiermedizinstudentin, darüber, was sie vorhin von ihren vergangenen Sexorgien erzählt hat. Als wir wieder oben auf der Party sind beendet sie gerade das Telefonat mit ihrem Freund.  Wir lachen beide laut los, weil nun wohl jeder Versuch aussichtslos ist.
Um sechs Uhr läuft How [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor wir vom Spätkauf zurückkommen unterhalten wir uns über die süße Tiermedizinstudentin, darüber, was sie vorhin von ihren vergangenen Sexorgien erzählt hat. Als wir wieder oben auf der Party sind beendet sie gerade das Telefonat mit ihrem Freund.  Wir lachen beide laut los, weil nun wohl jeder Versuch aussichtslos ist.</p>
<p>Um sechs Uhr läuft How I Met Your Mother im Fernsehen, mir fallen fast die Augen zu. Nach einer kurzen Umarmung zur Verabschiedung zieht sie mich wieder zurück aufs Sofa, rückt nahe an mich heran, legt ihre Füße auf meinen Schoß, streichelt mich. Ich beuge mich über sie, sie legt ihren Finger auf meinen Mund. &#8220;Jetzt nicht.&#8221; </p>
<p>Zwischendurch kann ich vor Aufregung kaum ihre Oberschenkel streicheln, mein Bein zittert aus Freude. Der zweite Versuch hat kurzfristig Erfolg, doch dann zuckt sie zurück, sagt &#8220;nicht so schnell&#8221;. Noch eine Weile kämpfen Adrenalin und Müdigkeit in mir, dann frage ich sie, ob sie schlafen möchte. Im Bett liegt sie von mir weggedreht, ich lege von hinten meinen Arm auf sie und schlafe sofort ein.</p>
<p>Vier Stunden später steht sie vor meinem Bett, verabschiedet sich von mir. Ich bin verdutzt, umarme sie, kann nicht mehr einschlafen. </p>
<p>&#8220;Weißt du eigentlich, dass das der erste Abend ist, an dem wir alle rumgemacht haben?&#8221; sagt der Mitbewohner später. (Und das liegt alles nur an der neuen Frisur.)  </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die ganze Nacht</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 12:36:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war eine dieser Nächte, von denen ich sonst immer nur gehört hatte. Eine, bei der am Ende alle miteinander herumknutschen. Eine, bei der endlich auch ich mal alle Ängste fallen lassen könnte. 
Drei Flaschen billigster Rum samt Cola, zwei hübsche Frauen, drei Männer und ich. Mit Trinkspielen läuft alles auf den Abbau von Hemmungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war eine dieser Nächte, von denen ich sonst immer nur gehört hatte. Eine, bei der am Ende alle miteinander herumknutschen. Eine, bei der endlich auch ich mal alle Ängste fallen lassen könnte. </p>
<p>Drei Flaschen billigster Rum samt Cola, zwei hübsche Frauen, drei Männer und ich. Mit Trinkspielen läuft alles auf den Abbau von Hemmungen hinaus. Zuerst wird geküsst, dann &#8216;rumgemacht&#8217;, wobei quotenmäßig immer zwei entweder ihre bisexuelle Ader entdecken oder die Zähne zusammenbeißen müssen. </p>
<p>Der vierte geht, wir sind noch zu dritt. Alles läuft darauf hinaus, dass ich eine von beiden küsse. Die gefärbte Rothaarige links von mir steht auf den Typen daneben, die Blonde rechts hat einen festen Freund und dazu noch kurz vorher mit ihrem besten Freund rumgeknutscht. </p>
<p>Ich lehne ab. Mehrmals. Versuche zu gehen, bin beim zweiten Versuch auch erfolgreich und spüle mir nach dem Besuch beim Spätkauf den Frust mit Alkohol herunter. </p>
<p>Es ist irgendwas zwischen dem Gefühl, das hässliche Entlein zu sein und dem Willen, nicht zweite Geige spielen zu müssen. Den Ehrgeiz zu besitzen, von einer schönen Frau als erste Wahl wahrgenommen zu werden und die Eitelkeit, dass man mich hoffentlich nicht schön oder sich selber hemmungslos trinken muss, um mit mir Lippenkontakt zu haben. </p>
<p>Ich fahre zurück, trinke noch zwei Bier. Die andern beiden kamen gar nicht mehr nach Hause. </p>
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