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		<title>Das blaue Haus</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 12:53:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als sie kommt hängen ihr die Rastalocken fast bis zur Hüfte. Es ist die gute alte Tradition, bei der sich verflossene Liebschaften meinerseits nach dem Bruch eine potthässliche Frisur zulegen. Ich lasse sie herein, wir trinken importiertes Kölsch, sie erzählt mir von dem Abend, an dem sie sich abschießen wollte, weil Stress mit ihrem Freund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als sie kommt hängen ihr die Rastalocken fast bis zur Hüfte. Es ist die gute alte Tradition, bei der sich verflossene Liebschaften meinerseits nach dem Bruch eine potthässliche Frisur zulegen. Ich lasse sie herein, wir trinken importiertes Kölsch, sie erzählt mir von dem Abend, an dem sie sich abschießen wollte, weil Stress mit ihrem Freund ins Haus stand. Das Opfer war damals ich.</p>
<p>Plötzlich wird mir klar, warum sie den kleinen nächtlichen Wutanfall im Bett hatte und sich monatelang nicht meldete. Nach der Erkenntnis ist es nur noch belangloser Smalltalk. Sie nimmt entweder den Bus oder möchte von mir nach Hause gebracht werden, ich tue ihr den Gefallen. Das erste Mal nach zehn gemeinsamen Abenden erfahre ich ihren Nachnamen, weiß, wo sie wohnt und sehe ihr Zimmer. Lieblose Einrichtung, die sie bis auf die Bücherregale komplett dem Sperrmüll zuführen wird, wenn sie im Sommer zum Studieren nach Göttigen zieht.</p>
<p>Ich wünsche ihr viel Glück und überlege am nächsten Tag, ob ich ihr eine SMS schreiben sollte, nur um zu betonen, dass der Wunsch von Herzen kam.</p>
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		<title>Booty call</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 14:06:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pantoffelhelden liegen um vierundzwanzig Uhr im Bett, Tigerbalsam großräumig auf der Brust verteilt. Das Hesse-Buch bereits zugeklappt, den Wecker auf optimistische Zeit gestellt.
Seit der Mitbewohner in Krakau ist verläuft es oft so. Als Sonntag um Mitternacht das Handy vibriert überlege ich noch, ob die Nachricht es wert ist, aus dieser bequemen Position herauskommen. Kurz darauf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pantoffelhelden liegen um vierundzwanzig Uhr im Bett, Tigerbalsam großräumig auf der Brust verteilt. Das Hesse-Buch bereits zugeklappt, den Wecker auf optimistische Zeit gestellt.</p>
<p>Seit der Mitbewohner in Krakau ist verläuft es oft so. Als Sonntag um Mitternacht das Handy vibriert überlege ich noch, ob die Nachricht es wert ist, aus dieser bequemen Position herauskommen. Kurz darauf chatte ich mit A., die sich wundert, ob ich noch online bin. Sie schrieb mich vor zwei Tagen online an, wir hatten zwei, drei Nachrichten gewechselt. Jetzt hat sie Diskussionsbedarf und ich Langeweile. Irgendwann wechselt das Gespräch vom Telefon auf den Computer, von politischen Themen zu Kleidungsbeschreibung. Die Idee, sich spontan am Hackeschen Markt zu treffen wird wegen des Nachtverkehrs verworfen, sie fragt, ob ich zu ihr kommen möchte.</p>
<p>Ich stelle mir bereits die drei russische Typen vor, die mich gleich zur Zwangsarbeit in kalte Gebiete dieser Welt verschleppen werden, mache mich aber trotzdem fertig und lege Comme des Garcons auf. Mit dem Fahrrad fahre ich nach Neukölln, wo sie mich im zweiten Stock mit Balkon zum seelenruhigen Friedhof empfängt. Wir reden ermüdende zwei Stunden über weltverändernde Politik bis sie fragt, ob Körperkontakt okay ist und sich auf meinen Schoß legt. Wir landen im Bett, wo meine Fingernägel mit Genuss über ihre Haut fahren und sich tiefer hineindrücken, bis sie den Schmerz spürt. Als wir nach Sonnenaufgang schlafen gehen weiß sie von der Abtreibung, hat meine Panik um platzende Kondome miterlebt, ist drei mal gekommen. Für mich sind Euphorie und Angst zusammen kein Treibmittel, wenn es um Sex geht.</p>
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		<title>Zweitausendzehn</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 15:18:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wird schon, wird schön. Mit noch mehr Schulden auf dem Konto, mit Pannen, mit Dreien auf dem Zeugnis, auf dem eigentlich nur Einsen stehen sollten. Vielleicht lese ich endlich mal wieder mehr Bücher, vielleicht nehme ich auch einfach nur mehr Drogen. Die richtige Frau, tausend falsche. Vielleicht mal eine Rothaarige.
Hate the game, not the player. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wird schon, wird schön. Mit noch mehr Schulden auf dem Konto, mit Pannen, mit Dreien auf dem Zeugnis, auf dem eigentlich nur Einsen stehen sollten. Vielleicht lese ich endlich mal wieder mehr Bücher, vielleicht nehme ich auch einfach nur mehr Drogen. Die richtige Frau, tausend falsche. Vielleicht mal eine Rothaarige.</p>
<p>Hate the game, not the player. Zweitausendzehn.</p>
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		<title>Weihnachten</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 11:39:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-large wp-image-441" title="IMG_1098" src="http://www.theeducator.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_1098-500x375.jpg" alt="IMG_1098" width="500" height="375" /></p>
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		<title>Punkte sammeln</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 14:22:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der schwule Freund eines schwulen Freundes unserer WG hat uns eine feindselige Stimmung unterstellt und möchte nicht mehr zu uns kommen. Der Mitbewohner und ich lachen laut los, auf dem gestrigen Heimweg haben wir uns drei mal fast geprügelt, er ist mit seiner weißen Wolljacke mehrmals im Gebüsch gelandet. Im Bonusmaterial von &#8220;Ein Freund von mir&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-large wp-image-437" title="P1110334" src="http://www.theeducator.de/wp-content/uploads/2009/12/P1110334-500x375.jpg" alt="P1110334" width="500" height="375" /></p>
<p>Der schwule Freund eines schwulen Freundes unserer WG hat uns eine feindselige Stimmung unterstellt und möchte nicht mehr zu uns kommen. Der Mitbewohner und ich lachen laut los, auf dem gestrigen Heimweg haben wir uns drei mal fast geprügelt, er ist mit seiner weißen Wolljacke mehrmals im Gebüsch gelandet. Im Bonusmaterial von &#8220;Ein Freund von mir&#8221; erklärt der Regisseur, Sebastian Schipper, den männlichen Regulierungsmechanismus, mit dem es der er und ich weit gebracht haben. Wir nehmen uns so lange alltäglich auf die Schippe, bis der andere nicht wie normalerweise und unvorhersehbar darauf reagiert. Und dann stimmt wirklich etwas nicht.</p>
<p>&#8220;Ich glaube, H. ist der Mensch, mit dem ich mich am wenigsten von allen streite.&#8221; sagt er, was uns dann eine halbe Stunde darüber debattieren lässt, ob wir uns überhaupt jemals gestritten haben. Wäre man ein Sims, der gestrige Abend hätte Karmapunkte gegeben.</p>
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		<title>Sei dreist.</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 12:44:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Knutschfleck von L. war noch gut zu sehen. Sie hatte am Samstag angerufen, war in der Nähe spazieren und einkaufen und kam danach bei uns vorbei. Viele Sternburg, eine Privatparty und mehrere Stunden Bemühung meinerseits liegt ihr Kopf in meinem Schoß und sie sagt, sie möchte nach Hause. Ich frage sie, ob wir erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Knutschfleck von L. war noch gut zu sehen. Sie hatte am Samstag angerufen, war in der Nähe spazieren und einkaufen und kam danach bei uns vorbei. Viele Sternburg, eine Privatparty und mehrere Stunden Bemühung meinerseits liegt ihr Kopf in meinem Schoß und sie sagt, sie möchte nach Hause. Ich frage sie, ob wir erst noch ein paar Bier holen sollen und dann hemmungslos rummachen oder ob wir gleich zu mir gehen. Wir laufen noch am Spätkauf vorbei.</p>
<p>Dienstag steht F. vor der Tür. Die Mitbewohner sind nicht da, sie wartet bereits seit zehn Minuten auf den nassen, kalten Stufen. Wir gehen herein, schauen Hitchcocks Vertigo, trinken die Flasche Weißwein leer, essen Zartbitterschokolade und legen uns schlafen. Geschlafen hat sie bereits öfter neben mir, diesmal hole ich keine zweite Decke, frage sie, ob sie kuscheln möchte, küsse sie, als sie aus dem Bad zurückkommt.</p>
<p>&#8220;Sei dreist&#8221; hat mein Mitbewohner immer zu mir gesagt, wenn ich angefangen habe rumzuheulen. L. ist eine der schönsten Frauen, die ich jemals getroffen habe. F. küsst mit so viel Zunge, dass ich sie gerne wieder aus dem Bett gestoßen hätte. Momentan ist er derjenige, der neidisch ist.</p>
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		<title>Bahnhofsklo</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 17:35:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht durch die Nase. Das wäre, als würde man sich mit all den immatrikulierten Nichtstudenten, den bis in die Afterhour feiernden Druffies auf eine Stufe stellen und mit ihnen um zehn Uhr morgens vor das Frankfurter Tor kotzen. Durch die Nase ziehen macht hemmungs- und anspruchslos, gibt dir den Partykick nicht mehr ohne Drogen, versaut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht durch die Nase. Das wäre, als würde man sich mit all den immatrikulierten Nichtstudenten, den bis in die Afterhour feiernden Druffies auf eine Stufe stellen und mit ihnen um zehn Uhr morgens vor das Frankfurter Tor kotzen. Durch die Nase ziehen macht hemmungs- und anspruchslos, gibt dir den Partykick nicht mehr ohne Drogen, versaut nicht zuletzt den Sonntag mit Appetitlosigkeit und Draufsein. Alles Klischees, die mich trotz allem bisher vor schlimmerem bewahrt haben.</p>
<p>&#8220;Wir gehen auf die Toilette. Willst du mitkommen?&#8221; &#8220;Kann man das Zeug auch schlucken?&#8221; &#8220;Komm mit.&#8221;</p>
<p>In das Klo im Tacheles passen mit Mühe und Not fünf Leute, es stinkt erbärmlich, in Zigarettenpapier gewickeltes Pulver kann am Gaumen kleben bleiben und vorsichtige Dosierung bringt bei meinem Körpergewicht absolut nichts. Die zweite Portion wird im Club geschluckt und lässt mich bis Acht Uhr durchtanzen. Alkohol ist nebensächlich, das Ego riesengroß, die Musik einfach unglaublich angenehm. Das Brötchen auf dem Weg bleibt mir zwar im Halse stecken, trotzdem kann ich zuhause als einziger richtig einschlafen.  </p>
<p>Hier fallen gerade sämtliche Hemmschwellen. Spätestens wenn F. wieder bei mir schläft werde ich ihr erst etwas von dem Zeug anbieten. Und dann fragen, ob da endlich mal etwas läuft.</p>
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		<title>Negativ</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 19:25:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In den Pausen zwischen den Schulstunden machte ich mir Gedanken, wie es wohl wäre, HIV positiv zu sein. Vor dem Einschlafen, was ich noch machen wollen würde. Beim lernen, wie die Australierin reagieren würde (&#8220;Is HIV really such a big topic here in europe?&#8221;), was aus meiner beruflichen Zukunft werden würde, ob ich langsam und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den Pausen zwischen den Schulstunden machte ich mir Gedanken, wie es wohl wäre, HIV positiv zu sein. Vor dem Einschlafen, was ich noch machen wollen würde. Beim lernen, wie die Australierin reagieren würde (&#8220;Is HIV really such a big topic here in europe?&#8221;), was aus meiner beruflichen Zukunft werden würde, ob ich langsam und qualvoll sterben wollen würde.</p>
<p>Es wäre zu absurd gewesen, wenn ich mir nach diesem Desaster auch noch HIV eingefangen hätte. Doch die Angst frisst das Hirn auf, <em>möglich wäre es ja</em>, und meine Zurückhaltung in den letzten Wochen endete in den schlimmsten Stunden meines Lebens auf dem Gesundheitsamt Kreuzberg.</p>
<p>Das alles löst sich innerhalb von Sekunden auf, zum Glück. Danach kommt nur noch das Versprechen, es in den nächsten Wochen möglichst wild zu treiben. Ein letzter Versuch bei L., ein Party-Wochenende mit F., keine beruflichen Termine mehr am Wochenende. Rücksicht nehmen war gestern, ich will jetzt Spaß haben, die nächste Chance suchen, um mein Leben zu zerstören.</p>
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		<title>Bis du verheiratet bist&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 18:32:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zeitspanne, bis dir wieder das Genick bricht. Der Moment, an dem es nicht mehr zusammenwächst. Die Abstände verringern sich, schlaflose Nächte folgen. Man überlegt sich Themen, die einen sofort ablenken und denkt trotzdem stundenlang darüber nach. 
Diesen Donnerstag ist es wieder so weit, der Rat der Götter tritt zusammen und entscheidet über mein Leben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeitspanne, bis dir wieder das Genick bricht. Der Moment, an dem es nicht mehr zusammenwächst. Die Abstände verringern sich, schlaflose Nächte folgen. Man überlegt sich Themen, die einen sofort ablenken und denkt trotzdem stundenlang darüber nach. </p>
<p>Diesen Donnerstag ist es wieder so weit, der Rat der Götter tritt zusammen und entscheidet über mein Leben. Cross yor fingers, mit Schicksal hat das eh nichts mehr zu tun. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sparmaßnahmen</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 22:04:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits in der zweiten Woche in Folge gibt mein Portemonnaie nur noch zehn Euro her. Die Kreditkarte ist ausgereizt, das Dispo sowieso. Meine Eltern höre ich nur noch darüber jammern, wie viel sie meiner Schwester beisteuern müssen, an welchen Stellen sie selbst überall sparen müssen. Also bin ich derjenige, der bei Plus vor dir für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits in der zweiten Woche in Folge gibt mein Portemonnaie nur noch zehn Euro her. Die Kreditkarte ist ausgereizt, das Dispo sowieso. Meine Eltern höre ich nur noch darüber jammern, wie viel sie meiner Schwester beisteuern müssen, an welchen Stellen sie selbst überall sparen müssen. Also bin ich derjenige, der bei Plus vor dir für unter drei Euro einkauft und mit EC-Karte bezahlt, weil das die Summe ist, die das Dispo noch hergibt. Der, der sich auf dem Mauerpark-Flohmarkt nicht mal eine <em>Görlitzer Wurst</em> kauft, weil zuhause noch zwei Scheiben Brot im Schrank sind.</p>
<p>Irgendwann in den nächsten Wochen sind die Babysittingeltern wieder da. Und spätestens nach dem Gehaltseingang in der Mitte des Monats gehe ich zu Perfetto, kaufe mir Penne von De Cecco, ein wenig italienische Salami, brate die in der Pfanne an, fülle das dann mit Tomatenmark und Wasser auf und reibe Massen von Parmesan darüber. Einkaufen und kochen. Darauf freue ich mich schon seit Wochen.</p>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 18:29:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Selbst leicht angetrunken Frauen auf Datingwebsites schreiben scheint genauso gut zu funktionieren wie ihnen nüchtern nicht zu schreiben.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Selbst leicht angetrunken Frauen auf Datingwebsites schreiben scheint genauso gut zu funktionieren wie ihnen nüchtern nicht zu schreiben.</p>
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		<title>Score</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 14:47:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Bevor wir vom Spätkauf zurückkommen unterhalten wir uns über die süße Tiermedizinstudentin, darüber, was sie vorhin von ihren vergangenen Sexorgien erzählt hat. Als wir wieder oben auf der Party sind beendet sie gerade das Telefonat mit ihrem Freund.  Wir lachen beide laut los, weil nun wohl jeder Versuch aussichtslos ist.
Um sechs Uhr läuft How [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor wir vom Spätkauf zurückkommen unterhalten wir uns über die süße Tiermedizinstudentin, darüber, was sie vorhin von ihren vergangenen Sexorgien erzählt hat. Als wir wieder oben auf der Party sind beendet sie gerade das Telefonat mit ihrem Freund.  Wir lachen beide laut los, weil nun wohl jeder Versuch aussichtslos ist.</p>
<p>Um sechs Uhr läuft How I Met Your Mother im Fernsehen, mir fallen fast die Augen zu. Nach einer kurzen Umarmung zur Verabschiedung zieht sie mich wieder zurück aufs Sofa, rückt nahe an mich heran, legt ihre Füße auf meinen Schoß, streichelt mich. Ich beuge mich über sie, sie legt ihren Finger auf meinen Mund. &#8220;Jetzt nicht.&#8221; </p>
<p>Zwischendurch kann ich vor Aufregung kaum ihre Oberschenkel streicheln, mein Bein zittert aus Freude. Der zweite Versuch hat kurzfristig Erfolg, doch dann zuckt sie zurück, sagt &#8220;nicht so schnell&#8221;. Noch eine Weile kämpfen Adrenalin und Müdigkeit in mir, dann frage ich sie, ob sie schlafen möchte. Im Bett liegt sie von mir weggedreht, ich lege von hinten meinen Arm auf sie und schlafe sofort ein.</p>
<p>Vier Stunden später steht sie vor meinem Bett, verabschiedet sich von mir. Ich bin verdutzt, umarme sie, kann nicht mehr einschlafen. </p>
<p>&#8220;Weißt du eigentlich, dass das der erste Abend ist, an dem wir alle rumgemacht haben?&#8221; sagt der Mitbewohner später. (Und das liegt alles nur an der neuen Frisur.)  </p>
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		<title>Die ganze Nacht</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 12:36:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war eine dieser Nächte, von denen ich sonst immer nur gehört hatte. Eine, bei der am Ende alle miteinander herumknutschen. Eine, bei der endlich auch ich mal alle Ängste fallen lassen könnte. 
Drei Flaschen billigster Rum samt Cola, zwei hübsche Frauen, drei Männer und ich. Mit Trinkspielen läuft alles auf den Abbau von Hemmungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war eine dieser Nächte, von denen ich sonst immer nur gehört hatte. Eine, bei der am Ende alle miteinander herumknutschen. Eine, bei der endlich auch ich mal alle Ängste fallen lassen könnte. </p>
<p>Drei Flaschen billigster Rum samt Cola, zwei hübsche Frauen, drei Männer und ich. Mit Trinkspielen läuft alles auf den Abbau von Hemmungen hinaus. Zuerst wird geküsst, dann &#8216;rumgemacht&#8217;, wobei quotenmäßig immer zwei entweder ihre bisexuelle Ader entdecken oder die Zähne zusammenbeißen müssen. </p>
<p>Der vierte geht, wir sind noch zu dritt. Alles läuft darauf hinaus, dass ich eine von beiden küsse. Die gefärbte Rothaarige links von mir steht auf den Typen daneben, die Blonde rechts hat einen festen Freund und dazu noch kurz vorher mit ihrem besten Freund rumgeknutscht. </p>
<p>Ich lehne ab. Mehrmals. Versuche zu gehen, bin beim zweiten Versuch auch erfolgreich und spüle mir nach dem Besuch beim Spätkauf den Frust mit Alkohol herunter. </p>
<p>Es ist irgendwas zwischen dem Gefühl, das hässliche Entlein zu sein und dem Willen, nicht zweite Geige spielen zu müssen. Den Ehrgeiz zu besitzen, von einer schönen Frau als erste Wahl wahrgenommen zu werden und die Eitelkeit, dass man mich hoffentlich nicht schön oder sich selber hemmungslos trinken muss, um mit mir Lippenkontakt zu haben. </p>
<p>Ich fahre zurück, trinke noch zwei Bier. Die andern beiden kamen gar nicht mehr nach Hause. </p>
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		<title>subversiv</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 14:26:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[und ehe man sich versieht, haben die kleinen scheißer vergessen, was banden sind, wie man subversiv ist (und warum man das sein sollte), wie man spürt ausge beutet zu werden bzw. (und) was mobbing bedeutet, und viel allge meiner noch, sie verlernen (bzw. lernen es erst gar nicht, vom leben), welche menschen so eine (also: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>und ehe man sich versieht, haben die kleinen scheißer vergessen, was banden sind, wie man subversiv ist (und warum man das sein sollte), wie man spürt ausge beutet zu werden bzw. (und) was mobbing bedeutet, und viel allge meiner noch, sie verlernen (bzw. lernen es erst gar nicht, vom leben), welche menschen so eine (also: diese) gesell schaft steuern und regu lieren und wieso das unge sund ist, für alle betei­ligten.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.argh.de/archives/2647/">Argh! ist zurück.</a></p>
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		<title>Zu spät kommen ist doof</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 11:54:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
Kürbissuppe, davor Salat, hinterher einen Negerkuss samt angeregter Mohrenkopf-Debatte. Sie sitzt mir gegenüber, halb müde, halb schon auf der Party von ein paar neugewonnenen Architekten-Freunden. Wir essen, trinken, der lockernde Vorschlag nach Trinkspielen wird nur mäßig angenommen. Sie geht ins Bett. &#8220;Geh rein und weck sie!&#8221; sagt ihre Mitbewohnerin, ich zucke nur bedeutungsschwer mit den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-large wp-image-413" title="Zu spät kommen ist doof" src="http://www.theeducator.de/wp-content/uploads/2009/10/IMG_1015-500x375.jpg" alt="Zu spät kommen ist doof" width="500" height="375" /></p>
<p>Kürbissuppe, davor Salat, hinterher einen Negerkuss samt angeregter Mohrenkopf-Debatte. Sie sitzt mir gegenüber, halb müde, halb schon auf der Party von ein paar neugewonnenen Architekten-Freunden. Wir essen, trinken, der lockernde Vorschlag nach Trinkspielen wird nur mäßig angenommen. Sie geht ins Bett. &#8220;Geh rein und weck sie!&#8221; sagt ihre Mitbewohnerin, ich zucke nur bedeutungsschwer mit den Schultern.</p>
<p>Eine Priestertochter. Das erste mal aufgefallen ist sie mir, als wir betrunken über Penisgrößen diskutierten und sie sich einmischte, sagte, das wäre doch nun wirklich nicht wichtig. Naives Verhalten erzeugt Eindruck. Sie hat im Freundeskreis nicht den besten Ruf, schwebt manchmal auf einer etwas anderen Wolke und, um die negativen Eigenschaften zu komplettieren, hat Architektenfreunde.</p>
<p>Wir sitzen da, ich weiß keinen Angriffspunkt außer erhöhtem Alkoholfluss, um das Gespräch anzuheizen, und sie geht ins Bett. Wir trinken weiter, reden, schauen uns Fotos vom G8-Gipfel mit der gefärbten Rothaarigen an, die eigentlich auf den Mitbewohner steht, der aber gerade seine dickbusige Drogenfreundin mitgebracht hat, bis es um zwei Uhr endlich in den Club geht. Sie hat ausgeschlafen, steht wieder auf, macht sich schick, nimmt die Rothaarige mit und geht mit ihr auf die Architektenparty.</p>
<p>Wir tanzen in der Villa. Hungrig, ohne die finanziellen Mittel um sich endgültig zu betrinken, gehe ich schnell wieder nach Hause. &#8220;Schade, dass sie nicht mitgekommen ist, hm?&#8221; sagt ihre andere Mitbewohnerin. Ich nicke, wüsste aber auch nicht, was ich mit ihr hier anfangen hätte sollen, im nüchternen Zustand.</p>
<p>Hey: Priestertochter. Da muss doch was gehen.</p>
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		<title>Eins, zwo, drei, vier</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 17:19:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Arbeiten, Essen, Schlafen. Ein mal die Woche ein paar Sneaker inklusive Hipsterfassade, die restlichen sechs Tage reicht es dann immer nur für unbequemen Lederschuhe und ein bereits nach wenigen Stunden verschwitztes Hemd. Robotterverhalten, das man an den Tag legt, nur um sich dann darüber aufzuregen, dass die anderen schlechtere Robotter sind als man selbst. 
Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Arbeiten, Essen, Schlafen. Ein mal die Woche ein paar Sneaker inklusive Hipsterfassade, die restlichen sechs Tage reicht es dann immer nur für unbequemen Lederschuhe und ein bereits nach wenigen Stunden verschwitztes Hemd. Robotterverhalten, das man an den Tag legt, nur um sich dann darüber aufzuregen, dass die anderen schlechtere Robotter sind als man selbst. </p>
<p>Ein wenig Restparanoia ist geblieben. Meine Finanzplanung geht nur über maximal zwei Tage, das Risiko sexuell ansteckbarer Krankheiten scheint mir nachdem ich Sex hatte so hoch, dass es sich lohnen würde, zumindest darüber nachzudenken, nie wieder Sex zu haben. </p>
<p>Im Schritt marschieren. Und besser nicht allzu plump aus dem Takt kommen. </p>
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		<title>Anekdote</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 00:18:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine lustige Anekdote nebenbei, um das Gespräch anzuheizen. Ja, damals, da hat sie mein Kind abgetrieben. Die Australierin, ja. Nein, das Kondom ist nicht wegen eines Bedienungsfehlers gebrochen. Willst du das eigentlich wirklich wissen? Ja, ja, krass, krass. 
Es verkommt zur Freizeitgeschichte. Damals, weißt du noch? Von der Australierin habe ich seitdem nichts mehr gehört. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine lustige Anekdote nebenbei, um das Gespräch anzuheizen. Ja, damals, da hat sie mein Kind abgetrieben. Die Australierin, ja. Nein, das Kondom ist nicht wegen eines Bedienungsfehlers gebrochen. Willst du das eigentlich wirklich wissen? Ja, ja, krass, krass. </p>
<p>Es verkommt zur Freizeitgeschichte. Damals, weißt du noch? Von der Australierin habe ich seitdem nichts mehr gehört. Und wüsste auch nicht, was ich ihr sagen sollte. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Verbessern</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 19:54:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schulliteratur wird direkt vom Girokonto der Eltern abgebucht, ein Buch über BDSM mit inbegriffen. Der letzte Einzug des Schulgeld fand zum Glück direkt nach dem Geldeingang statt &#8211; zwei Tage später hätte es eine Rückbuchung und peinliche Momente mit der Schulleitung gegeben.
Seit zwei Wochen lebe ich nur von Babysittinggeldern und dem, was sich sonst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schulliteratur wird direkt vom Girokonto der Eltern abgebucht, ein <a title="Unterstes Fach" href="http://seite2.wordpress.com/2009/09/20/unterstes-fach/">Buch über BDSM</a> mit inbegriffen. Der letzte Einzug des Schulgeld fand zum Glück direkt nach dem Geldeingang statt &#8211; zwei Tage später hätte es eine Rückbuchung und peinliche Momente mit der Schulleitung gegeben.</p>
<p>Seit zwei Wochen lebe ich nur von Babysittinggeldern und dem, was sich sonst noch irgendwie auftreiben lässt. Bei der Bundestagswahl gibt es als Wahlhelfer wieder 31€, das hilft mir über die nächste Woche. Die Miete müssen meine Eltern zahlen, nur traue ich mich nicht, auch bei den 200€ für Essen und Trinken bei ihnen nachzuhaken. Ich wäre nach all den Jahren gerne ein Sohn, der nur gute Nachrichten nach Hause bringt.</p>
<p>Die neue Securityfirma antwortet nicht auf meine Bewerbung. 1€ mehr pro Stunde holt die Miete auch nicht heraus, könnte aber helfen, um es am Wochenende auch mal in einen Club zu schaffen. Sspätestens am 30. September kommt meine Sparkassen-Beraterin aus dem Urlaub, wird meine Email zum Bildungskredit lesen und mir mitteilen, dass sie mir als Fachschüler leider nichts anbieten kann.</p>
<p>Pech im Spiel, Pech in der Liebe. Mir ist noch nicht klar, an welchem Ende ich die Brechstange ansetzten soll.</p>
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		<item>
		<title>400</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 10:14:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-large wp-image-398" title="P1110241" src="http://www.theeducator.de/wp-content/uploads/2009/09/P1110241-500x375.jpg" alt="P1110241" width="500" height="375" /></p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-399" title="P1110247" src="http://www.theeducator.de/wp-content/uploads/2009/09/P1110247-495x660.jpg" alt="P1110247" width="495" height="660" /></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Bestnoten</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 10:43:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>The educator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Offen, intelligent, kooperativ, sympathisch, kontaktfreudig, aktiv, forsch, redselig(!).
Auf einer Skala von eins bis zehn gibt sie mir in allen positiven Disziplinen Bestnoten. Ich hätte mich nach den ersten drei Wochen als ruhig, zynisch, überheblich und rastlos bezeichnet, wobei mir wieder klar wird, auf welcher Augenhöhe ich anderen Menschen begegne. Lache ich mit ihnen, passiert es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Offen, intelligent, kooperativ, sympathisch, kontaktfreudig, aktiv, forsch, redselig(!).</p>
<p>Auf einer Skala von eins bis zehn gibt sie mir in allen positiven Disziplinen Bestnoten. Ich hätte mich nach den ersten drei Wochen als ruhig, zynisch, überheblich und rastlos bezeichnet, wobei mir wieder klar wird, auf welcher Augenhöhe ich anderen Menschen begegne. Lache ich mit ihnen, passiert es schnell, dass ich sie auslache, diskutieren wir, wird rasch eine Belehrung daraus.</p>
<p>Das war ein Dauerbrenner bei meinen Psychologenterminen. Er hat mir oft gesagt, dass ein einfaches Lächeln Wunder bewirken kann, versteinerte Minen nur Verunsicherung hervorrufen. Mit den heute gefallenen Adjektiven verstehe ich erstmals, was er mir sagen wollte.</p>
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